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Mikrodermabrasion Gerät im Test

Auf dieser Seite finden Sie alles rund um das Thema Mikrodermabrasion. Hier erhalten Sie Tipps zur Anwendung, Empfehlungen zu den besten Mikrodermabrasion Geräten und natürlich ausführliche Informationen über die nicht invasive Methode der Hautverbesserung.

Inhalt

mikrodermabrasion
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Was ist Mikrodermabrasion?

Mikrodermabrasion ist ein Verfahren der Hautabtragung ohne chemische Wirkstoffe. Mikro steht für klein, Derma heißt Haut und Abrasion bedeutet Schleifen. Es funktioniert im Prinzip ähnlich wie ein Peeling Gerät. Die oberen Hautschichten und alte Hautschüppchen werden durch Kristalle wie Aluminiumoxid, Sand oder Salz abgeschliffen. Die feinen Kristalle werden abwechselnd mit hoher Geschwindigkeit auf die Haut gespült und anschließend mittels eines Vakuums abgesaugt. Durch die Abtragung der obersten Hautschichten, kann sich die darunter liegende Haut erholen und erneuern. Die Behandlung mit Mikrodermabrasion eignet sich auch für empfindliche Haut, da es sich um ein nicht invasives Verfahren ohne Schmerzen handelt.

mikrodermabrasion
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FAQ Die meistgestellten Fragen

Wann eignet sich ein Mikrodermabrasion Gerät für Zuhause?

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Gerade für die Behandlung von Falten und unreiner Haut sollte die Mikrodermabrasionsbehandlung etwa alle 14 Tage wiederholt werden. Für diese Anwendung eignen sich Microdermabrasions Geräte für Zuhause besonders gut. Sie sind leicht anzuwenden und sehr viel günstiger als eine regelmäßige Kosmetikbehandlung. Auch für fettige Hauttypen ist ein eigenes Microdermabrasion Gerät sinnvoll. Wer unter wiederkehrenden Hautproblemen leidet, sollte daher über den Kauf eines Mikrodermabrasion Gerätes nachdenken.

Die Geräte für Zuhause sind nicht zur Narbenbehandlung geeignet. Hierfür sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Was kostet ein Mikrodermabrasion Gerät?

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Gute Geräte für Zuhause fangen bei etwa 60€ an und kosten je nach verwendeten Kristallen, Austattung und Marke bis zu 300€.

Was bewirkt ein Mikrodermabrasions Gerät?

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Die Behandlung mit einem Mikrodermabrasions Gerät macht das Hautbild feiner und trägt die obersten Hautschichten ab. Die Haut wird dadurch klarer und Falten werden bekämpft. Die Behandlung mit Microdermabrasion kann auch von Zuhause erfolgen. Folgende Effekte treten bei der Behandlung auf:

  • Verfeinerung der Poren
  • Straffung der Haut
  • Reduzierung von Falten
  • Erhöhte Wirkstoffaufnahme der Haut
  • Erzeugung von Tiefeneffekten durch Steigerung der Collagen- und Elastinproduktion

Welche Hautprobleme können durch Mikrodermabrasion behandelt werden?

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Die Mikrodermabrasion wirkt nicht nur effektiv gegen Pickel und große Poren, auch Falten, Pigmentstörungen, Narben, verhornte Hautstellen, Cellulitis und Dehnungsstreifen können mit diesem Verfahren erfolgreich behandelt werden. Das Besondere an der Methode ist, dass sie auch für Hauttypen der Stufe 4 bis 6 geeignet ist.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Behandlung?

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Bei der Behandlung mit einem Mikrodermabrasion Gerät für Zuhause gibt es keine Nebenwirkungen. Die Diamant Mikrodermabrasion arbeitet mit leichten Strahlen, sodass die Haut nicht verletzt werden kann. Nur die oberen Hautschichten werden abgetragen, sodass es zu keinen Verletzungen kommen kann. Eine tiefer gehende Behandlung empfehlen wir, generell nur von Ärzten vornehmen zu lassen.

In den ersten paar Tagen nach der Behandlung kann zu Unreinheiten der Haut kommen, die jedoch gewollt sind, da die Haut anfängt zu arbeiten und die Poren säubert.

Wo sollte ein Mikrodermabrasion Gerät nicht angewendet werden?

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Auf keinen Fall sollte ein Mikrodermabrasion Gerät auf florider Akne oder anderen Hautentzündungen angewendet werden. Auch Menschen, die an Hautkrebs leiden oder diesen bereits erfolgreich bekämpft haben, sollten von einer Behandlung absehen oder ihren Arzt konsultieren.

Anwendung Die richtige Handhabung Ihres Mikrodermabrasions Gerätes

Die Anwendung eines Mikrodermabrasion Gerätes

Für die richtige Anwendung des hautverbessernden Gerätes sind 5 einfache Schritte nötig:

  • 1. Aufsatz wählen
  • 2. Gerät einschalten und auf die Haut aufsetzen
  • 3. Gerät langsam, kreisend auf der Haut bewegen
  • 4. Bewegungen 5 bis 15 Minuten fortsetzen, je nach Haut
  • 5. Auftragen einer Pflegecreme auf die behandelte Haut

Die verschiedenen Hauttypen

Es gibt 6 verschiedene Hauttypen, die nach ihrer jeweiligen Eigenschutzzeit unterschieden werden. Die Eigenschutzzeit ist die Zeit, in der die Haut keinen zusätzlichen Sonnenschutz benötigt. Die Eigenzeit beträgt je nach Hauttyp zwischen 3 und 40 Minuten.

Typ 1: Keltischer Typ

Als Typ 1 oder Keltischer Typ werden Menschen mit extrem heller Haut bezeichnet. Ihre Haarfarbe ist rötlich oder hellblond und auch die Augenfarbe ist mit blau, grün oder grau eher hell. Keltische Hauttypen werden bei Sonnenschein nicht braun, sondern bekommen Sommersprossen.

Typ 2: Nordischer Typ

Auch der Typ 2 oder nordischer Typ hat eine helle Haut. Die Haarfarbe kann variieren zwischen Blond, Hellbraun und Dunkelbraun. Nordische Typen haben ebenfalls häufig Sommersprossen, erhalten bei Sonnenschein jedoch eine leichte Bräunung.

Typ 3: Mischtyp

Menschen des Typ 3 oder Mischtyp zeichnen sich durch eine mittlere Haut und dunkelblondem bis dunkelbraunem Haar aus. Ihr Augenfarbe kann braun, blau, grün oder grau sein. Sommersprossen sind beim Mischtyp eher selten.

Typ 4: Mediterraner Typ

Als Mediterraner Typ oder Typ 4 gelten Menschen mit einer bräunlichen oder olivfarbenen Haut. Ihre Augenfarbe ist meist Dunkelgrün oder Braun. Sommersprossen gibt es keine.

Typ 5: Dunkle Hauttypen

Der Hauttyp 5 beschreibt eine hellbraune bis dunkle Haut in ungebräuntem Zustand. Menschen des Hauttyp 5 haben in der Regel braune Augen und schwarzes Haar. Sonnenbrand entsteht kaum und Sommersprossen sind nicht vorhanden.

Typ 6: Schwarze Hauttypen

Unter den Typ 6 fallen Menschen mit dunkelbrauner bis schwarzer Haut, braunen Augen und schwarzem Haar. Ein Sonnenbrand ist praktisch ausgeschlossen und damit ist auch das Hautkrebsrisiko sehr gering.

Nur wenig chemische Mittel können bei den Hauttypen 4,5 und 6 angewendet werden. Ein Mikrodermabrasion Gerät bietet hier Abhilfe, da es sich für alle Hauttypen gleichermaßen eignet.

Die zwei Arten der Mikrodermabrasion

Es gibt zwei verschiedenen Behandlungsmethoden mit Mikrodermabrasion.

Die ärztliche Dermabrasion

Die eine Variante darf nur von Ärzten durchgeführt werden und eignet sich zum Beispiel zur Entfernung von Aknenarben. Hier wird eine tiefere Hautschicht abgetragen. Es kann zu Komplikationen kommen, die punktförmige Hautblutungen hervorrufen und Rötungen verursachen. Bei falscher Anwendung oder einem zu tiefen Abtragen der Hautschichten können sogar Narben entstehen. Wer sich für eine ärztliche Mikrodermabrasionsbehandlung entscheidet, sollte daher einen geeigneten Facharzt aufsuchen.

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Die kosmetische Mikrodermabrasion

Die zweite Variante ist die kosmetische Mikrodermabrasion. Hier wird die Hautschicht nur oberflächlich abgetragen, sodass es zu keinen Blutungen oder Narben kommen kann. Diese Variante kann auch mit einem Mikrodermabrasions Gerät für Zuhause durchgeführt werden. Die kosmetische Mikrodermabrasionsbehandlung eignet sich zur Bekämpfung von Unreinheiten und Falten oder zur Verbesserung des Hautbildes. Auch bei der kosmetischen Microdermabrasion können Narbenbildungen behandelt werden. Diese Behandlungsmethode erfordert allerdings ein tieferes Abschleifen der Haut. Dies sollte daher nicht selbst zuhause vorgenommen werden, sondern von einer erfahrenen und vertrauenswürdigen Fachkraft durchgeführt werden.

Nach der kosmetischen Microdermabrasion verschlechtert sich das Hautbild häufig in den ersten Tagen nach der Behandlung. Das ist jedoch nicht ungewöhnlich und sogar gewollt. Denn die Haut beginnt zu arbeiten und bringt alle Unreinheiten an die Oberfläche. Nach wenigen Tagen ist das Hautbild jedoch erneuert und rein. gewendet werden. Auch Menschen, die an Hautkrebs leiden oder diesen bereits erfolgreich bekämpft haben, sollten von einer Behandlung absehen oder ihren Arzt konsultieren.